HOME
PINNWAND
LITERATUR
TAGESGRUPPE
Bildung
therapie
termine
konzepte
KLASSENFAHRTEN
mitarbeiter
galerie
Waldkindergarten Niedenstein
 
forum
links
kontakt
impressum
Waldkindergarten Niedenstein - Konzept
Konzept Waldkindergarten Niedenstein


Warum Waldkindergarten
Immer mehr Kinder entfremden sich der Natur. An der Tagesordnung stehen überfüllte Kinderzimmer, Fernsehen schauen, Computerspiele, überheizte Räume, permanente Musikberieselungen, schlechte Luft, Kunstlicht und Lärm – dies führt zur Reizüberflutung. Die Folge davon sind Entwicklungsstörungen, Haltungsschäden und Übergewicht. Die Kinder sind den alltäglichen Bewegungsabläufen nicht mehr gewachsen, so entstehen auch häufiger Unfälle durch Stürze. Im Wald können die Kinder ihren Bewegungs- und Gestaltungsdrang ausleben. Unser Ziel ist es, die Kinder wieder an die Natur heranzuführen und die natürlichen Reize positiv für sich zu nutzen. Wir wollen den Kindern die Chance geben, sich zu selbstbewussten, verantwortungsvollen und gesunden Persönlichkeiten zu entwickeln.

Geschichte der Waldkindergärten
Die Wald- und Naturkindergärten haben ihren Ursprung aus den nordischen Ländern – Norwegen und Schweden. 1951 entstand in Dänemark der erste Waldkindergarten durch eine Elterninitiative. Ursula Stube aus Wiesbaden gründete 1968 den ersten Waldkindergarten in Deutschland. Da diese Form eines Kindergartens noch keine Anerkennung und Unterstützung durch Ämter erhielt, wurde er privat geführt. Erst 1993 eröffnete in Flensburg der erste anerkannte Waldkindergarten. Von da verbreitete sich das Konzept über die ganze Bundesrepublik. Es entwickelten sich auch Mischformen – die Regelkindergärten führten Waldtage und Waldgruppen ein.
Mittlerweile gibt es in ganz Deutschland über 450 Wald- und Naturkindergärten.


Rahmenbedingungen
Der Waldkindergarten Niedenstein ist ein Kindergarten ohne Türen und Wände. Die Kinder und Erzieher sind bei jedem Wetter draußen. Egal ob Sonne, Regen oder Temperaturen unter 0 Grad Celsius - jedes Wetter wird genutzt, um den Wald zu erkunden und die Reize der Natur für ein unmittelbares Lernen zu nutzen. Als Basislager dient ein beheizbarer Bauwagen oder eine Waldhütte. Dort werden Materialien wie Bücher, Werkzeug, Bastelmaterial und anderes gelagert. Bei extremen Wetterbedingungen kann er auch als Schutzraum dienen.

Ort
Staatswald bei Niedenstein

Gruppengröße
Die Gruppe besteht aus 14 - 20 Kindern – Mädchen und Jungen im Alter von 2-6 Jahren

Öffnungszeiten
Montag – Freitag 8:30 – 12:30
Frühdienst ab 7:30 Spätdienst bis 13.30

Arbeitszeiten
Zu den Öffnungszeiten kommt noch die Zeit für Vorbereitungen, Elternarbeit und Veranstaltungen.





Aufnahme
Die Voraussetzung für die Aufnahme eines Kindes ist, dass die Eltern bereit sind, sich aktiv mit dem Konzept des Waldkindergartens auseinander zu setzen und dieses Angebot in dem Bewusstsein nutzen, dass ihre praktische Mitarbeit unabdingbar notwendig ist! Es folgt ein Aufnahme Gespräch und die Familien haben die Möglichkeit im Waldkindergarten zu hospitieren. Außerdem stehen andere Eltern für weiter Informationen und Fragen zur Verfügung.

Elternarbeit
Für eine gute Zusammenarbeit ist es notwendig Vertrauen herzustellen. Dazu gehört ein freundlicher und wertschätzender Umgang miteinander. Ein Aufnahmegespräch und regelmäßige Gespräche über die Entwicklung der Kinder, so wie nach Bedarf der Eltern ist wichtig, damit die Eltern einen Ansprechpartner haben und auch gegebenenfalls Erziehungsfragen geklärt und Elternabende gemeinsam gestaltet werden können.
Damit die Eltern über aktuelle Aktivitäten Bescheid wissen, müssen regelmäßig Informationen weitergegeben werden. Dazu gehören auch Texte der gesungenen Lieder sowie Kinderanekdoten.
Zur Elternarbeit gehört auch ein Elternforum - das kann zum Beispiel ein Stammtisch sein. Die Eltern sollen die Gelegenheit haben, sich gegenseitig auszutauschen und aktuelle Themen und Projekte zu besprechen.
Zum Beispiel Projekte, die der Geldbeschaffung dienen wie Bastelgruppe für Floh- und Weihnachtsmärkte oder Tag der offenen Tür.
Ein weiterer Schwerpunkt ist es auch, den Eltern die Natur näher zu bringen – gemeinsam ein Waldsofa bauen oder welche essbaren Kräuter wachsen in unserem Wald. Zu diesen naturpädagogischen Erfahrungen können auch ehemalige Waldkindergarten Eltern und Vereinsmitglieder der Johanneshof – Elterninitiative e.V. eingeladen werden.
Eine fortzuschreibende Dokumentation der Arbeit wird auf einer speziellen Internetseite des Johanneshofs eingerichtet und allen Eltern als Forum zugänglich gemacht.

Elternaktivitäten
Die Elternschaft organisiert sich selbst und muss versuchen, die Unkosten möglichst gering zu halten. Somit ist der Waldkindergarten auf die Hilfe aller Eltern angewiesen, wie z.B. Frühstück zubereiten, Wäsche waschen, Internetseite auf dem Laufenden halten - außerdem sollten die Eltern ab und an als Betreuungspersonen den Tagesablauf so wie Ausflüge begleiten. Handwerkliche Tätigkeiten zum Beispiel am Bauwagen oder Schutzhütte, Info an andere Eltern weitergeben – Telefonkette.


Kleidung/Ausrüstung
Es gibt kein schlechtes Wetter, es gibt nur schlechte Kleidung! Für den Aufenthalt im Wald ist es wichtig, die richtige Kleidung zu tragen. Es ist angesagt, immer eine lange Hose zu tragen, im Wald ist es immer kälter und sie schützt vor stachligen Pflanzen und Zecken. Im Sommer ist es gut, einen Sonnenhut mit Nackenschutz zu tragen, für das Spielen auf freiem Gelände. Feste Schuhe sind erforderlich, um einen guten Halt auf dem unebenen Waldboden zu haben und längere Strecken ohne Beschwerden laufen zu können und um zu klettern - dafür sind Bergstiefel geeignet! Eine Matschhose und Regenjacke schützen vor Wasser und Schmutz.
Ersatzkleidung für jedes Kind ist im Bauwagen untergebracht. Gut ist es, sich nach dem Zwiebelprinzip anzukleiden ( mehrere Schichten ), so kann man nach Bedarf etwas ausziehen und hat noch genügend an, um nicht gleich kalt zu werden.


Außer der richtigen Kleidung brauchen die Kinder - einen kleinen Rucksack, der folgendes aufnehmen können sollte:

- Frühstück
- etwas zu trinken (Wasser oder ungesüßten Tee)
- einen feuchten Waschlappen, um sich vor dem essen die Hände reinigen zu können
- frische Unterwäsche und ein paar Socken
- ein Stück Isomatte
- evtl. trockene Windel

Für Notfälle tragen die Erzieher immer ein Mobiltelefon und einen Erste-Hilfe-Kasten bei sich -
außerdem Bestimmungsbücher über Tiere und Pflanzen, Müllbeutel, und ein Regentuch

Spielzeug
Als Spielzeug dienen alle Naturmaterialien, welche die Kinder in Feld und Wald finden und für sich nutzen. Ein hohes Maß an Kreativität, Phantasie und Kommunikation wird dabei gefragt. So kann ein abgefallener Ast ein Zauberstab, ein Schwert, ein Kochlöffel oder auch ein Wanderstock sein. Die Kinder spielen mit Blumen, Gräsern, Holz, Ästen, Baumrinden und was sie sonst noch so in der Natur finden. Diese Dinge regen zum selbständigen Gestalten und Experimentieren an.
Ein Problem in der heutigen Zeit sind überfüllte Kinderzimmer. Die Kinder sollen rechzeitig angeregt werden, ihre eigenen Spiele zu erfinden, kreativ zu sein und zu experimentieren - weg von dem Medien Konsum und dem Überfluss an fertigem Spielzeug. Es werden keine Spielsachen gekauft oder dürfen von den Kindern mitgebracht werden. Im Bauwagen gibt es Materialen zum entdecken, bestimmen und forschen: Becherlupen, Bestimmungsbücher, Bücher zum vorlesen, Fernglas, Schnitzmesser…

Ernährung
Es wird sehr großen Wert darauf gelegt, dass die Kinder mit gesundem und vollwertigem Essen vertraut werden. Die Eltern sollen den Kindern ein gesundes Frühstück bereiten – was auch in der Elternschaft besprochen wird. Süßigkeiten sollen die Kinder nicht mitbringen – nicht nur, weil sie den Zähnen schaden, sondern weil immer mehr Kinder eines Jahrganges auf Zucker reagieren – mit unmittelbaren nervösen Verhaltensmustern: die Kinder spinnen rum und es entstehen auch immer häufiger Allergien. Die Erzieher bereiten mit den Kindern regelmäßig eine kleine Mahlzeit vor. Die Kinder sollen die Früchte des Waldes kennenlernen und wie sie diese verarbeiten können. Auf Geburtstagskuchen wird auch verzichtet, wenn das Geburtstagskind den anderen gerne etwas mitbringen möchte, kann dies z.B. eine Murmel sein, ein kleiner Stein oder etwas Gebasteltes.

Pädagogische Fachkräfte
Zwei pädagogische Fachkräfte gestalten und planen mit den Eltern den Tagesablauf der Kinder. Außerdem ist eine Ersatzkraft notwendig oder die Eltern müssen bei Krankheit eines Personalteils einspringen. Zusätzlich können Praktikanten beschäftigt werden.

Weiterbildung
In regelmäßigen Weiterbildungen/Fortbildungen und laufenden Supervisionen werden das Personal und die aktiven Eltern zu fachkompetenten Personen ausgebildet. So können die verschiedenen Entwicklungsstufen der Kinder wahrgenommen und reflektiert werden. Außerdem können eigene Grenzen erkannt und bearbeitet werden. Die regelmäßige Teilnahme an einem Erste-Hilfe-Kurs für Kindernotfälle ist einmal jährlich für Eltern und Personal zu organisieren.

Feste
Der Waldkindergarten feiert wie auch die Regelkindergärten Jahreszeit bedingte Feste, wie Weihnachten, Sankt Martin, Geburtstage, Fasching, Ernte Dank, Sommerfest - mit dem Unterschied, dass diese Feste auch im Wald stattfinden.

Tagesablauf
Treffpunkt ist am Bauwagen oder Parkplatz, der Frühdienst beginnt um 7:30, bis 8:30 sollen alle Kinder eingetroffen sein – dann beginnt der Morgenkreis. Um 9:30 Uhr gibt es das gemeinsame Frühstück. Es wird eine große Plane auf den Waldboden gelegt, auf die sich die Kinder und Erzieher setzen können oder ein umgefallener Baum dient als Sitzmöglichkeit. Mit einem Ritual beginnt das gemeinsame Frühstück z.B. einem Frühstücksspruch. Wenn alle Kinder satt sind, wird das Frühstück auch gemeinsam beendet. Übrig gebliebenes Frühstück wird an die anderen Kinder verteilt – die zum Beispiel noch hungrig sind. Nach dem Frühstück wird entweder gewandert oder die Kinder können in das Freispiel gehen. Dieser Raum ist sehr wichtig, so können die Kinder individuell entscheiden, mit welchem Thema sie sich auseinandersetzten möchten. Entweder erlebte Situationen im Rollenspiel verarbeiten, sich zurück ziehen und in Ruhe die Natur beobachten..... Es gibt auch immer ein offenes Angebot (schnitzen, malen…)an dem die Kinder teilnehmen können. Ca. 11:00 kommen alle Kinder zusammen und es findet eine gemeinsame Aktion statt, zum Beispiel Waldsofa bauen.
Bevor die Kinder um 12:30 abgeholt werden, wird der Tag in einem Stehkreis beendet – mit einem Spiel oder einem Lied. Bis 12:45 sollen alle Kinder abgeholt sein. Für die Spätdienstkinder gibt es um 13:00 Uhr eine kleine Überbrückungs - Mahlzeit, welche angeliefert wird .– Um 13:45 ist der Waldkindergarten für alle Kinder zu Ende.

Jedes Kind, das die Erde betritt, bringt das Wissen einer Millionen Jahre Menschheitsentwicklung mit. Diese – im Vergleich zu allen Lebewesen höchstentwickelte Intelligenz – sperren wir in geschlossene Räume, ersetzen unsere körpereigenen Thermostate durch elektronische, füttern das junge hungrige Nervensystem mit einseitigen akustischen und visuellen Reizen und wundern uns dann, dass es immer mehr auffällige Kinder gibt!
Welche künstliche Welt könnte die Vielfältigkeit und Komplexität der Natur ersetzen?
Hören wir doch endlich auf uns unseren Kindern gegenüber wie Gott aufzuführen – geben wir ihnen die Möglichkeit, sich wie Menschen zu entwickeln und 1 Millionen Jahre Tradition fortzusetzen!


Die Natur als unabdingbarer Lernort
Die Natur bietet in ihrer ganzen Fülle und Komplexität all die Reize, die ein Kind braucht, um in seiner ganzen Persönlichkeit angesprochen und optimal gefördert zu werden:
Körper – Geist – Seele

• Körper – Bewegung ohne Grenzen, Schulung jedes Muskels und jedes damit verknüpften Nervs; Auslastung und Differenzierung aller Sinne und damit permanente Übung sämtlicher Kooperationsmöglichkeiten des zentralen Nervensystems
• Geist – die in permanenter Entwicklung begriffene Natur erfassen, analysieren und sich als handelndes Individuum in der Gemeinschaft darauf einstellen

• Seele – erfühlen, dass es neben Körper und Geist noch eine dritte Kraft in uns gibt, die sich daraus entwickelt, anzunehmen, zu vertrauen, sich fallen zu lassen und zu warten – ohne zu erklären, warum, wie und weshalb!


Sinneswahrnehmungen finden auf allen Ebenen statt und werden gleichermaßen angesprochen:

• Hören - Stille und Ruhephasen sind für ein gesundes Leben unabdingbar. Kinder bringen dieses Wissen mit auf die Welt – wir – die Erwachsenen sind dafür verantwortlich, dass Kinder dies nicht verlernen. In der Erziehung arbeiten wir aber meist genau entgegengesetzt: wir müssen Kinder erst zur Ruhe bringen – zu der Ruhe, die wir ihnen von Geburt an durch Reizüberflutung weggenommen haben! Kleinkinder, die mit Radio, Fernsehen oder anderen Geräuschkulissen ruhig werden und einschlafen, flüchten sich eigentlich in den Schlaf, um den übermächtigen Reizen auszuweichen. In der Natur gibt es unendliche Möglichkeiten inne zu halten und zum Beispiel dem Vogelgesang, einem rauschenden Bach oder dem Windspiel in den Bäumen zu lauschen. Außerdem stimuliert das Hören in Verbindung mit allen anderen natürlichen Reizen alle Gehirnfunktionen und unterstützt die Integration beider Gehirnhälften. – Disfunktionen werden also von vornherein gar nicht angelegt. (Also kein ADS oder ADHS)
• Sehen – Das Auge bekommt eine Vielfalt an natürlichen Farben zu sehen, die sich durch Farbschwingungen positiv auf die Seele auswirken und das Kind wählt unbewusst den für sich selbst gerade angesagten Reiz:
- Braun steht für Erdverbundenheit
- Grün für Ausgeglichenheit
- Gelb steht für Konzentration
- Rot wirkt anregend
- Violett fördert die Kreativität
- Blau wirkt beruhigend
Dies alles sind längst wissenschaftlich gesicherte Erkenntnisse, die sich in der Farbgestaltung von Krankenhäusern, Schulen und anderen öffentlichen Räumen niedergeschlagen haben.
• Riechen – der Geruchsinn hat eine direkte Verbindung zum Gehirn, durch entsprechende Reize lassen sich Erinnerungs-, und Lernfähigkeit verbessern. Die Natur bietet eine unendliche Fülle an natürlichen Düften: die Erde, das Gras, die Blumen, die Bäume, der Regen, der Schnee......................um nur wenige zu nennen, die auch wir Erwachsenen noch riechen.....lassen Sie sich einmal beschreiben, was kleine Kinder draußen noch alles riechen!
• Fühlen – Die Kinder machen automatisch und fortlaufend Erfahrungen mit unterschiedlichen Beschaffenheiten wie glattes, hartes, weiches, nasses, glitschiges u.s.w. – was gibt es draußen für unbegrenzte Möglichkeiten zu fühlen!
• Gleichgewichtssinn – Der Gleichgewichtssinn wird durch das Laufen auf unebenen Untergründen angeregt, ebenso wie durch das Balancieren auf Baumstämmen und das Klettern auf Bäumen.





Die Vier – Elemente
Feuer, Wasser, Erde und Luft sind die Elemente des Lebens, ohne sie gäbe es kein Leben. Aus diesen Grundelementen besteht die Natur – auch wir Erwachsenen und die Kinder erleben hautnah den Wert und ihre Bedeutung.
Hier nur ein paar Beispiele:
Ein kalter Bach erfrischt im Sommer. Wassertiere können entdeckt und erforscht werden. Feuer wärmt im Winter und man braucht es zum kochen. Ein kühler Wind der durch die Haare weht oder die kalte Luft an den Fingerspitzen.

Durch den regelmäßigen Aufenthalt ist der Wald für die Kinder nichts Abstraktes oder theoretisches. Der Wald wird für die Kinder Lebens-, Spiel-, Erfahrungs- und Lernort – Hort allen Lebens auf dieser Erde und sie können so eine Beziehung zum Wald aufbauen!


Pädagogische Ziele
• Sprache – es ist notwendig mit einander zu kommunizieren z.B. wenn ein Kind die Hilfe eines anderen braucht. Außerdem ist es wichtig die eigene Stimme zu hören, in der Natur gibt es keine Räume in denen die Kinder alle durcheinander reden und man manchmal sein eigenes Wort nicht mehr verstehen kann. Es werden Lieder gesungen, Geschichten erzählt um die Sprachentwicklung zu fördern. Im Morgenkreis wird das freie Sprechen geübt, in dem die Kinder von ihren Erlebissen erzählen.
• Mengen u. Formenmessung – Die Kinder sammeln alles Mögliche ein - so lernen sie unterschiedliche Formen und Strukturen wie Kastanien, Blätter, Hölzer kennen – dabei fangen sie auch an zu zählen z.B. wie viele Kastanien sie gefunden haben. (Kein lerntheoretischer Ansatz bezweifelt die unerreicht hohe Effektivität und Nachhaltigkeit des Lernens in der Natur – machen wir uns klar, dass das Lernen in geschlossenen Räumen als Folge der Verstädterung unserer Gesellschaft aus der Not an erreichbarem Naturpotential und der nicht genügend zur Verfügung stehender behütender Erwachsener entstanden ist.)
• Persönlichkeitsentwicklung – Die Kinder werden draußen auf viele Situationen stoßen, an denen sie sich selbst kennen lernen und lernen sich richtig einzuschätzen. Das können ganz unterschiedliche Situationen sein: -Käfer, Spinnen und andere Insekten über die Hand laufen lassen – über einen Bach springen – auf einen Baum klettern –Bäume und andere Pflanzen bestimmen. Sie haben die Möglichkeit, eigene Grenzen und Ängste zu überwinden und somit mehr Selbstvertrauen zu gewinnen. (um nur einige Beispiele von vielen zu nennen!)
• Grobmotorik – Durch die Beschaffenheit des Waldes werden die Kinder in ihren natürlichen Bewegungsabläufen permanent gefordert. Die Natur ist der beste Ergotherapeut und kostet uns nichts extra! Bzw. lässt erst gar keinen Therapiebedarf entstehen.
• Feinmotorik – Die Feinmotorik wird durch bestimmte Angebote gefördert, malen, schneiden, schnitzen und basteln
• Soziales lernen – In der Natur ist man besonders aufeinander angewiesen. Zum Beispiel helfen die Großen den Kleinen
• Regeln und Grenzen – Müll wieder mitnehmen – sich nicht außer Sichtweite entfernen - nicht weglaufen
• Weniger Aggressionen – Die Kinder in einem Waldkindergarten sind weniger auffällig, Aggressionen kommen nicht so schnell auf , wie in geschlossen Räumen z.B. durch den Geräuschstress.

• Bewegung – Kinder haben einen natürlichen Drang, sich auszutoben - draußen bekommen sie genügend Bewegung, die nötig ist, um ausgelastet zu sein.
• Phantasie/Kreativität – Der Spielzeugfreie Kindergarten regt die Kinder dazu an, sich selber Spiele auszudenken und aus den vorhandenen Naturmaterialen die nötigen Spielrequisiten zu erstellen.
• Pflanzen und Tiere – durch beobachten, fragen und ausprobieren lernen die Kinder eine Menge über Pflanzen und Tiere aus ihrer Umgebung
• Weniger Unfälle – Im Wald ist es sehr wichtig den Umgang mit Gefahren zu lernen, so werden die Kinder achtsamer und es passieren weniger Unfälle
• Jahreszeitenrhythmus – Der Jahreskreislauf der Natur wird unmittelbar und hautnah erlebt
• Wertschätzung – Wir sind nur Besucher des Waldes und müssen uns auch wie Gäste benehmen. Dieses achtsame Verhalten der Natur gegenüber und anderen Lebewesen überträgt sich auch auf die Gruppe und ist für das spätere Leben im Umgang mit sich selbst und der Gesellschaft von wichtiger Bedeutung.
• Gesundheitsfördernd - Mit der richtigen Kleidung ist der Aufenthalt bei jedem Wetter in der Natur gesundheitsfördernd und macht das Immunsystem stark gegen Erreger. Außerdem ist die Anstegungsgefahr z.B. bei einem Husten viel geringer als in geschlossenen Räumen, da die Erreger eine größere Fläche haben zum ausweichen und auch an der frischen Luft meist nicht lange überleben können.

Pädagogische Angebote
Das päd. Angebot orientiert sich am situativen Ansatz durch Wetterbedingung, Jahreszeiten, soziale Gegebenheiten und welches Thema der Wald/die Natur gerade vorgibt!

Ausflüge
Neben dem Waldleben sollen die Kinder Einblicke in andere Bereiche bekommen. Es finden regelmäßige Ausflüge (Feuerwehr, Imker, Zahnarzt, Theater, Museum usw.)
statt, um den Kindern die Welt außerhalb des Waldes zu zeigen und den Umgang im Straßenverkehr zu üben.


Regeln
Die Regeln im Waldkindergarten haben einen besonderen Stellenwert, da räumliche Grenzen fehlen:
• Nicht aus der Sichtweite gehen
• Immer auf dem Weg bleiben
• Keine Beeren, Pilze oder andere Pflanzen essen
• Nicht mit Stöcken hauen
• Vor dem Essen Hände reinigen
• Nichts wegwerfen, der Müll wird wieder mitgenommen
• Bäume, Sträucher und Kräuter nicht beschädigen
• Keine Tiere verfolgen und an ihren Schlafstätten in Ruhe lassen
• Auf kleine Tiere achten und nicht mutwillig tot machen.
• Verhalte Dich im Wald, dass bei deinem Besuch nicht mehr verändert wird als nötig.





Gefahren im Wald
Im Wald gibt es auch einige Risiken, vor denen sich aber jeder schützen kann.

Die Zecken: sind kleine Spinnentiere. Diese Parasiten lassen sich häufig im Vorbeigehen von Pflanzen abstreifen. Sie leben nicht nur im Wald, auch auf Wiesen, Gärten und Parkanlagen sind sie zu Hause. Ein Teil von ihnen überträgt Krankheiten, die bekanntesten sind die Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME) – Impfstoff vorhanden
und die Lyme-Borreliose – kein Impfstoff vorhanden.
Jeder kann sich schützen, in dem er feste Schuhe, lange Hose und langärmlige Oberbekleidung anzieht – auf hellen Stoffen fallen die Zecken am besten auf. Die Kleidung kann mit Insektenabweisendem Mittel eingesprüht werden z.B. ein Lavendelduft.
Nach dem Waldkindergarten sollten die Eltern ihre Kinder auf der ganzen Haut absuchen, besonders an den Hautfalten. Wenn ein Zeckenbiss entdeckt wurde, sollte dieser mit einem Stift markiert und einige Tage beobachtet werden

Die Tollwut: kann durch Bisse von Tieren übertragen werden. Die meisten Gebiete in unserer Heimat sind Tollwut frei. Trotzdem kein scheinbar zahmes Wild Tier oder kranke Wildtiere anfassen.

Der Fuchsbandwurm: dieser Parasit lebt im Dünndarm des Fuchses und wird mit dem Kot ausgeschieden.
Vor dem Essen Hände immer waschen. Waldfrüchte vor dem Verzehr immer gut abwaschen, noch besser auf Temperaturen über 60C erhitzen. Hunde werden gleichermaßen vom Fuchsbandwurm befallen und wenn Hundebesitzer ihre Vierbeiner nicht vierteljährlich mit einer entsprechenden Wurmkur behandeln, scheiden diese Hunde bei Befall diese Eier ebenfalls aus, die bei langanhaltend trockenem Wetter auch in der Stadt über Wind ihre Verteilung finden! – Also gibt es keine besondere Bedrohung im Wald mit Fuchsbandwurm – denn der Fuchsbandwurm ist mitten unter uns – auch in der Stadt!

Insekten: Stechende und saugende Insekten halten sich am liebsten in feuchter Umgebung oder an sonnigen Plätzen auf. Vorsicht ist auch vor Tothölzern und abgestorbenen Baumstümpfen geboten. Hier könnte ein Wespenschwarm versteckt sein. Beim Essen und Trinken muss acht gegeben werden, Ruhe bewahren und die Tiere nicht durch hastige Bewegungen noch aggressiver machen.

Giftige pflanzen unserer Heimat sind gemeinsam mit Eltern und Kindern zu erarbeiten und im Gruppenbuch mit Standortbeschreibung und Tag der Entdeckung zu dokumentieren!

Schulvorbereitung

Jedes Kind, das in die Schule kommt, braucht eine gewisse Schulreife. Dazu gehören verschiede Fähigkeiten unter anderem die Gruppenfähigkeit, Geduld haben – Toilettengang und Hunger aufschieben können, Selbständig sein – sich allein an und ausziehen können, kleine Aufgaben erledigen, Name und Adresse kennen, Formenwahrnehmung und Mengenauffassung, Ausdauer haben, eine Sache zu Ende zu bringen, deutlich sprechen und zuhören können, eine stabiles Immunsystem haben.
Alle diese Fertigkeiten und noch mehr sind Bestandteil der Erziehung im Waldkindergarten.
Im letzten halben Jahr werden die Vorschulkinder insbesondere beobachtet und nach Rücksprache mit den Eltern gezielt gefördert, falls dies noch notwendig erscheint.
Eine Kooperation mit der Grundschule ist wichtig, dazu gehört auch, dass die ehemaligen Waldkindergarten Kinder die Vorschulkinder besuchen und umgekehrt.

Ein großer Vorteil des Waldkindergartens ist die viele Bewegung an frischer Luft, denn Bewegung macht schlau!

Kinder lernen am liebsten und besten wenn sie sich dabei bewegen können (hüpfen, balancieren, rennen, klettern, rutschen). Durch die Bewegung werden beide Gehirnhälften angeregt zu arbeiten, so kann sich das Kind besser konzentrieren und Dinge merken, es hat Spaß am lernen und der natürlich angelegte Drang des Menschen zu forschen und zu entdecken kann sich entwickeln!

1. Träger
Träger des Waldkindergartens Niedenstein ist die Johanneshof BGB Gesellschaft,
Sozialtherapeutisches Zentrum, Hermann-Schafft-Str. 18, 34225 Baunatal-
Kirchbauna


2. Öffnungszeiten
2.1. Montag bis Freitag
Kernzeit: 8:30 Uhr - 12:30 Uhr
Frühdienst: 7:30 Uhr - 12:30 Uhr
Spätdienst: 8:30 Uhr - 13:30 Uhr ( mit Mittagessen)

Der Waldkindergarten Niedenstein ist grundsätzlich von Montag bis Freitag mit Ausnahme der gesetzlichen Feiertage und der zusätzlichen Schließungszeiten geöffnet.


3. Ferien
3.1 Die Kindergartenferien orientieren sich an den Schulferien.
3.2 Alle Eltern werden zu Beginn des neuen Kindergartenjahres über die genauen
Daten informiert
3.3 Das Kindergartenjahr beginnt am 01.09. und endet am 31.08. jeden Jahres.
3.4 Muss der Kindergarten aus besonderem Anlass (z.B. wegen Krankheit oder
dienstlicher Verhinderung) geschlossen bleiben, werden die
Eltern/Erziehungsberechtigten rechtzeitig hiervon unterrichtet.


4. Treffpunkt/Abholen
4.1 Alle Kinder müssen bis 8:30 auf das Gelände des Waldkindergartens gebracht
werden.
4.2 Ab 12:00 Uhr werden alle Kinder wieder auf dem Gelände des Waldkindergartens
sein und werden von dort um 12:15 – 12:30 abgeholt.
4.3 Die Kinder werden von den Eltern oder einer anderen Aufsichtsperson (nach
Absprache) der Erzieherin auf dem Gelände des Waldkindergartens übergeben und auch dort wieder abgeholt – wenn nichts anderes vereinbart wurde.



5. Aufnahme
5.1 In den Waldkindergarten können Kinder im Alter von 3 Jahren bis zum Beginn der Schulpflicht aufgenommen werden, soweit Plätze vorhanden sind. In begründeten Ausnahmefällen können auch Kinder im Alter von 2 Jahren aufgenommen werden.
5.2 Der Waldkindergarten Niedenstein nimmt Kinder aus der Gemeinde Niedenstein sowie aus den umliegenden Gemeinden auf.
5.3 Kinder, die körperlich, geistig oder seelisch behindert sind, können in den Waldkindergarten aufgenommen werden, wenn ihren besonderen Bedürfnissen im Rahmen des Waldkindergartens in ausreichender Weise Rechnung getragen werden kann.
5.4 Bei Eintritt in den Kindergarten muss ein ärztliches Gesundheitszeugnis vorgelegt werden.


6. An- und Abmeldung
6.1 Die Anmeldung der Kinder, deren Eltern/Erziehungsberechtigten die Aufnahme
wünscht, hat schriftlich durch ein vom Träger herausgegebenes Formular zu
erfolgen.
6.2 Die Eltern/Erziehungsberechtigten können das Betreuungsverhältnis mit einer Frist von 4 Wochen zum Monatsende schriftlich kündigen.
6.3 Eine Kündigung bedarf es nicht, wenn das Kind zum Ende des Kindergartenjahres in die Schule überwechselt.
6.4 Für die Monate Juli und August des jeweiligen Jahres ist keine Kündigung möglich.

7. Kündigung durch den Träger
7.1 Der Kindergartenträger kann das Nutzungsverhältnis mit einer Frist von vier
Wochen zum Monatsende schriftlich kündigen.
7.2 Kündigungsgründe können u.a. sein:
A) das unentschuldigte Fehlen eines Kindes über einen zusammenhängenden
Zeitraum von mehr als vier Wochen,
B) die wiederholte Nichtbeachtung der in dieser Ordnung aufgeführten Elternpflichten trotz schriftlicher Abmahnung,
C) die Nichtentrichtung des Elternbeitrags für zwei aufeinanderfolgende Monate
D) wenn grobe Verstöße der Erziehungsberechtigten gegen die
Kindergartenordnung oder den pädagogischen Standard vorliegen.


8. Finanzielle Leistung
8.1 Der Elternbeitrag ist eine Beteiligung an den Betriebskosten des Waldkindergartens
und daher auch während der Ferien und zusätzlichen Schließungstagen zu
entrichten.
8.2 Der Beitrag wird monatlich per Lastschriftverfahren eingezogen.
8.3 Kosten
Kernzeit 98,00 Euro
Plus Frühdienst 112,00 Euro
Plus Spätdienst 128,00 Euro
Plus Früh- und Spätdienst
142,00 Euro
Eine Geschwisterermäßigung ist möglich, sofern die wirtschaftliche Situation des Trägers dies ermöglicht.
8.4 Für Kinder im letzten Kindergartenjahr vor der Einschulung übernimmt derzeit das Land Hessen die Elternbeiträge (100,00 Euro für fünf Stunden).


9. Betreuung und Aufsichtspflicht
9.1 Die Betreuung der Kinder erfolgt durch eine Erzieherin und einer zweiten Fachkraft
ein Elternteil als Hilfskraft ist zusätzlich erwünscht und wird in monatl.
Dienstplänen verabredet
9.2 Während der Öffnungszeiten des Waldkindergartens liegt die Aufsichtspflicht bei
dem Fachpersonal. Die Aufsichtspflicht beginnt mit der Übernahme des Kindes
durch die erzieherisch tätigen Mitarbeiter und endet mit der Übergabe des Kindes
in die Obhut eines Erziehungsberechtigten bzw. einer von den
Erziehungsberechtigten mit der Abholung beauftragten Person.
9.3 Bei gemeinsamen Veranstaltungen z.B. beim Laternenfest liegt die
Aufsichtspflicht bei den Personensorgeberechtigten.


10. Versicherung
10.1 Während des Aufenthaltes im Kindergarten, dem direkten Weg zum und vom
Kindergarten und während Veranstaltungen der Einrichtung sind die Kinder des
Waldkindergartens gegen Unfälle versichert.
10.2 Für den Verlust, die Beschädigung und die Verwechslung der Garderobe und
Ausstattung der Kinder wird keine Haftung übernommen. Es wird daher empfohlen, diese Gegenstände mit dem Namen des Kindes zu versehen.
10.3 Für Schäden die ein Kind einem Anderen zufügt, haften unter Umständen die
10.4 Erziehungsberechtigten. Wir empfehlen ihnen eine Haftpflichtversicherung abzuschließen.


11. Abwesenheit der Kinder/Krankheitsfälle
11.1 Wenn ein Kindergarten Kind den Waldkindergarten nicht besuchen kann, ist die
Erzieherin immer sofort zu informieren.
11.2 Kinder die an einer ansteckenden Krankheit erkrankt oder dessen verdächtig oder die verlaust sind, dürfen die der Tageseinrichtung dienenden Räume nicht betreten, nicht benutzen und an Veranstaltungen der Einrichtung nicht teilnehmen, bis nach dem Urteil des behandelten Arztes oder des Gesundheitsamtes eine Weiterverbreitung der Krankheit oder der Verlausung durch sie nicht mehr zu befürchten ist. Dies gilt auch für die Eltern, Geschwister, das Personal und sonstige Personen. Ausscheider, z.B. von Salmonellen und Ruhrbakterien, dürfen nur mit Zustimmung des Gesundheitsamtes und unter Beachtung der vorgeschriebenen Schutzmaßnahmen die Räume der Einrichtung betreten oder an Veranstaltungen teilnehmen. Der Gruppenleitung muss sofort über diese Erkrankungen Mitteilung gemacht werden. Zur Wiederaufnahme des Kindes kann der Träger eine Bescheinigung des Arztes verlangen.
11.3 Bei fiebrigen Erkältungskrankheiten, Erbrechen, Durchfall sind die Kinder zu Hause zu behalten.
11.4 In besonderen Fällen werden ärztlich verordnete Medikamente, die eine Einnahme in der Einrichtung während der Betreuungszeit notwendig machen, nur nach schriftlicher Vereinbarung zwischen Erziehungsberechtigten und den Mitarbeitern verabreicht.



12. Elternarbeit
12.1 Entwicklungsgespräche mit den Eltern finden einmal im Kindergartenjahr statt und
werden außerhalb der regulären Öffnungszeiten geführt.
12.2 Elternabende finden nach Bedarf statt (mindestens zweimal im Kindergartenjahr).
12.3 Der Elternbeirat wird zu jedem Kindergartenjahr, von den Eltern/ Erziehungsberechtigten neu gewählt. Der Elternbeirat unterstütz die Arbeit im Kindergarten und ist Vermittler zwischen Waldkindergarten und Elternhaus.
12.4 Um die Kindergartenbeiträge möglichst gering zu halten, sind die Eltern dazu verpflichtet die Arbeit des Waldkindergartens durch ihre Mithilfe zu unterstützen
Dazu gehört z.B.
- die regelmäßige Anwesenheit als Begleitperson
- im wöchentlichen Wechsel reinigen die Eltern den Bauwagen
- die Mitwirkung bei Festen,
- Aktionen für die Öffentlichkeit



13. Umgang mit Gefährdungen
13.1 Da sich die Kinder während des ganzen Tages in der Natur aufhalten, haben wir
für extrem schlechtes Wetter einen beheizbaren Bauwagen.
13.2 Die Bekleidung der Kinder sollte der Witterung und Jahreszeit entsprechen. Arme,
Beine und Kopf sollten auch an warmen Tagen, zum Schutz vor Sonnenstrahlen, Insektenstichen und Zecken bedeckt bleiben.
13.3 Feste Schuhe, die auch den Knöchel schützen, benötigt ihr Kind auch im Sommer.
13.4 Es wird nichts aus dem Wald gegessen oder in den Mund genommen. Vor jeder Mahlzeit waschen wir uns gründlich die Hände, um die Infizierung mit dem Fuchsbandwurm zu vermeiden.
13.5 In das Frühstück der Kinder gehören keine süßen oder gesüßten Nahrungsmittel, dies lockt vor allem in der warmen Jahreszeit Wespen an und außerdem wird eine gesunde Vollwertnahrung angestrebt.
13.6 Sofort nach dem Kindergarten Besuch sollten die Eltern ihr Kind gründlich nach Zecken absuchen, es wird ebenfalls empfohlen die Kindergartenkleidung vor dem nächsten Tragen auszuschütteln.
13.7 Bei einem Zeckenbiss muss die Zecke unverzüglich entfernt werden, um eine Infektion (FSME, Borreliose) zu vermeiden. Es empfiehlt sich die Bissstelle zu desinfizieren und länger zu beobachten (mindestens drei Tage).
13.8 Das Besteigen von jagdlichen Einrichtungen und aufgestapeltem Holz ist verboten!



Oh - sieht ja nicht wirklich lecker aus.....
Im Matsch ist es doch immer wieder am schönsten!
Was mag denn da unten im Bach gerade herumschwimmen???